Selfman oder: Threshold Repair Man

Was macht man vor lauter Übermut an einem verregneten Urlaubstag (letztlich wurden es dann ohnehin mehrere)? Man nimmt sich der kaputten Türschwelle am Klo an, die einem schon lange ein Dorn im Auge ist.

Bild 1 zeigt das Corpus Delicti: die Türschwelle wurde mit verfliest, dabei ist eine Reihe in der Mitte aufgesprungen; ginge ja noch, aber von einer Fliese ist schon ein Stück weggesprungen, schaut nicht schön aus, stört also irgendwie doch.

Vorsichtshalber als Erstes den Vorzimmerboden und die Raum-Fliesen, die erhalten bleiben sollen, abgedeckt.

Nach Abtragen der alten Fliesen zeigt Bild 2 die Ursache: der Untergrund war nicht ganz eben und gab nach. Das mögen Fliesen offensichtlich gar nicht gerne.

Nachdem fast alle entfernten Fliesen kaputt gegangen sind, gab’s auch definitiv kein Zurück mehr.

Die frei gewordene Höhe war höher als gedacht und daher im Bild 3 mit einer Lage Bodenbelag “unterlegt”. Hatte noch Reste vom Vorzimmer-Belag, spielte aber keine Rolle, weil man danach ohnehin nichts davon sieht. Kontaktkleber hat man immer im Haus. Noch besser wär vermutlich gewesen, ein elastisches Material zu nehmen um Unebenheiten auszugleichen.

Nach kurzer Überlegung, ob sich das Zuschneiden des Brettes überhaupt lohnt, oder wie viele Lagen Bodenbelag die Höhe auch auffüllen würden, fiel die Entscheidung doch zugunsten der ursprünglich geplanten ordentlichen Lösung. Türstock noch mit Lack ausgebessert, Brett mit Montagekleber fixiert, Abschlussleisten angeschraubt, fertig.

So, genug des Heimwerkens für die nächste Zeit.

Bleiben Sie uns gewogen!

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